Ein Blatt. Vier Charaktere.
Warum derselbe Tee so unterschiedlich schmecken kann
Grüntee, Weißtee, Oolong und Schwarztee stammen grundsätzlich von derselben Pflanze: Camellia sinensis.
Ihr Charakter entsteht erst danach – durch Welken, Erhitzen, Rollen, Oxidation und Trocknen.
Nicht nur die Pflanze entscheidet. Die Verarbeitung schreibt den Charakter.
Der Schalter im Blatt: Oxidation
Beim Rollen kommt der Zellsaft des Blattes mit Sauerstoff in Kontakt. Das Blatt verändert Farbe und Geschmack.
Mehr Oxidation bedeutet nicht besser. Nur anders.
Grüntee: Die Oxidation wird durch Hitze früh gestoppt. Frisch und klar.
Weißtee: Besonders schonend verarbeitet. Leicht und fein.
Oolong: Teilweise oxidiert. Ausgewogen und nuancenreich.
Schwarztee: Stärker oxidiert. Tief, kräftig und präsent.
Vier Wege. Vier SKEISAN Codes.
Grüntee – frisch und direkt
Klarer Geschmack für den Vormittag und fokussierte Momente.
G 1.1 Sencha Uji · G 1.2 Gyokuro Tokiwa · G 1.5 Lung Ching · G 2.2 Lime Ginger
Weißtee – leicht und präzise
Feiner Tee für ruhige Fokusphasen und später am Vormittag.
W 2.0 Pineapple · W 2.1 Lychee
Oolong – Balance mit Tiefe
Teiloxidiert und voller Nuancen. Für Deep Work und längere Gespräche.
X 2.0 Milky Oolong · X 2.1 Oolong Grapefruit
Schwarztee – tief und präsent
Kräftiger Tee für den Morgen, den Business-Start oder wichtige Termine.
B 1.0 Darjeeling · B 1.1 Assam · B 2.0 Bergamot · B 2.1 Raspberry Lavender
Welcher Code passt zu deinem Moment?
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Du suchst … |
Schau bei … |
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Frische und Klarheit |
G 1.x |
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Leichtigkeit und feine Nuancen |
W 2.x |
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Balance und Tiefe |
X 2.x |
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Präsenz und Energie |
B 1.x / B 2.x |
Der Code gibt Orientierung. Der Geschmack entscheidet.
Dein nächster Aufguss
Wähle heute einen Tee aus einer Kategorie, die du sonst selten trinkst. Nimm dir einen Moment für den Duft, die Farbe und den ersten Schluck – ohne Bildschirm, ohne Multitasking.
Ein Blatt. Vier Charaktere. Dein Moment.